Constitution

Satzung (Feb 2018)

Bündnis Berliner Stadtführer e. V.
genannt Berlin Guides Association

§ 1
NAME UND SITZ
(1) Die Gesellschaft führt den Namen „Bündnis Berliner Stadtführer e. V.“ genannt Berlin Guides
Association.
(2) Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Berlin.
(3) Sie ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Charlottenburg einzutragen.
(4) Amtssprache der Organisation ist die englische Sprache.
(5) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2
SINN UND ZWECK DER GESELLSCHAFT
(1) Ziel des Vereins ist es, die Tätigkeit der Berliner Stadtführer zu fördern und in der Öffentlichkeit zu
vertreten. Der Verein wird Möglichkeiten zur Weiterbildung anbieten. Weiterhin wird die
Anerkennung und Verbesserung der Tätigkeit des Stadtführers angestrebt.
(2) Sie veranstaltet hierzu Seminare, Exkursionen, Vorträge, Diskussionen und Ausstellungen, oder
fördert und beteiligt sich an solchen, soweit sie dem Zweck der Gesellschaft dienen.
(3) Die Gesellschaft ist unabhängig und unpolitisch.
(4) Alle offiziellen Funktionen innerhalb des Vereins sind ehrenamtlich.

a) Aufwendungen in Zusammenhang mit diesen Funktionen werden gegen Vorlage von
Belegen entschädigt.

(5) Jede Entscheidung, die eine Änderung der Vereinssatzung betrifft, ist der zuständigen
Steuerbehörde zur Kenntnis zu geben, bevor sie beim Vereinsregistergericht eingereicht wird.

§ 3
MITGLIEDSCHAFT
(1) Ordentliches Mitglied des Vereins kann jeder aktive Stadtführer/in werden, der/die
Voraussetzungen zum Vereinsbeitritt erfüllt (s. 3.1.a.). Mitglieder verstehen sich als Botschafter
Berlins und müssen sachkundig und qualifiziert über Geschichte und Gegenwart Berlins, über

Berliner Bräuche und Sitten über die lokale Kultur, historisches Erbe und Architektur, führen können.
Mitglieder tragen, verantwortungsvoll und nachhaltig, wesentlich zur Atmosphäre und zum
Außenbild Berlins bei.
a. Voraussetzungen zum Beitritt:
i. 2 Jahre Berufserfahrung als Stadtführer/in in Berlin und Umgebung
ii. Minimum 200 Touren in Berlin und Umgebung
iii. Gegebenenfalls muss der/die Bewerber/in eine Probeführung für Mitglieder des
Vorstandes oder deren Vertretern absolvieren.
iv. Anerkennung des “Code of Conduct”

(2) Über den Antrag auf Aufnahme in den Verein entscheidet mehrheitig der geschäftsführende
Vorstand.
(3) Ein schriftlicher Antrag ist an ein Vorstandsmitglied des Vereins zu richten. Der Vorstand entscheidet
schriftlich über die Aufnahme.
(4) Der Vorstand kann Ehrenmitglieder ernennen. Die Ehrenmitgliedschaft ist beitrittsfrei.
(5) Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Ausschluß, oder Tod.
(6) Der Austritt eines Mitglieds ist mit einmonatiger Kündigungsfrist zum Ende eines jeden Quartals
möglich.
(7) Bezahlte Beiträge werden bei Austritt oder Ausschluß während des laufenden Geschäftsjahres nicht
zurückerstattet.
(8) Der Austritt ist schriftlich an den geschäftsführenden Vorstand zu erklären

§ 4
AUSSCHLUß AUS DEM VEREIN
(1) Ein Vereinsmitglied kann durch Beschluß des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden,
wenn es schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt.
(2) Wenn ein Mitglied gegen die Interessen des Vereins verstoßen hat oder trotz Mahnung mit dem
Beitrag für drei Monate im Rückstand bleibt, so kann es durch den geschäftsführenden Vorstand mit
sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden.
(3) Vor Beschlußfassung muß dem betroffenen Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben
werden.
(4) Der Ausschluß ist dem betroffenen Mitglied durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen.

(5) Gegen den Beschluß kann das Mitglied binnen zwei Wochen nach Zustellung bei der nächsten
ordentlichen Vorstandsversammlung Berufung einlegen. Bis dahin ruht die Mitgliedschaft. Die
Vorstandsversammlung entscheidet vereinsintern abschließend über den Ausschluß.

§ 5
BEITRÄGE
(1) Alle Mitglieder außer den Ehrenmitgliedern haben einen jährlichen Mitgliedsbeitrag zu zahlen,
deren Höhe vom Vorstand am Ende eines jeden Geschäftsjahres für das kommende Geschäftsjahr
festgesetzt wird.
(2) Die Vereinsgebühren sind jährlich bis Ende Januar zu entrichten.
(3) Ein Mitglied, das dem Verein im dritten Quartal des Vereinsjahres beitritt, zahlt 50% der
Jahresgebühr. Ein Mitglied, das dem Verein im vierten Quartal des Vereinsjahres beitritt, zahlt 25%
der Jahresgebühr.
(4) Die in der Mitgliederversammlung bestätigten Ehrenmitglieder des Vereins haben die gleichen
Rechte wie alle anderen Mitglieder, werden aber von der Beitragszahlung befreit.

§ 6
ORGANE DES VEREINS
(1) Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 7
VORSTAND
(1) Dem Vorstand dürfen nur ordentliche Mitglieder des Vereins angehören.
(2) Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung in geheimer Abstimmung für
die Dauer von einem Jahr gewählt. Die Vorstandsmitglieder sollten zweisprachig (englisch/deutsch)
sein.
(3) Der alte Vorstand bleibt bis zur Wahl eines neuen Vorstands im Amt.
(4) Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so muß der Vorstand für die restliche Amtsdauer
des Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen.
(5) Der Vorstand bestimmt unter sich folgende Posten:
a. Vorsitzender
b. Stellvertretender Vorsitzender
c. Schriftführer
d. Schatzmeister

(6) Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung
einem anderen Organ übertragen sind. Dazu gehören vor allem die Einberufung der
Mitgliederversammlung sowie die Aufstellung der Tagesordnung, die Ausführung der Beschlüsse
der Mitgliederversammlung und die Vorbereitung des Haushaltsplans, die Buchführung und die
Erstellung des Jahresberichts.
(7) Der Vorstand im Sinne des §26 BGB besteht aus dem Vorsitzenden, dem Stellvertretenden
Vorsitzenden, dem Schriftführer, und dem Schatzmeister. Der Verein wird gerichtlich und
außergerichtlich vertreten durch die Mehrheit der Vorstandsmitglieder. Bei Rechtsgeschäften
vertreten jeweils zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam.
(8) Eine Vorstandssitzung soll mindestens einmal in jedem Monat stattfinden.
(9) Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen sind und mehr als die Hälfte
anwesend sind. Die Beschlüsse erfolgen mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Bei
Stimmengleichheit in mitgliederrelevanten Fragen wird die Entscheidung in diesem Fall an die
Mitgliederversammlung weitergegeben.
(10) Satzungsänderungen, die nicht in den wesentlichen Inhalt der Regelungen greifen aber aufgrund
behördlicher Anordnung erforderlich sind, können vom Vorstand beschlossen werden.

§ 8
KASSENPRÜFER
(1) Die Mitgliederversammlung wählt für jeweils zwei Jahre zwei Kassenprüfer, die nicht dem
Vorstand angehören dürfen. Wiederwahl ist zulässig.

§ 9
MITGLIEDERVERSAMMLUNG
(1) Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Jahr einzuberufen.
(2) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn 25% der stimmberechtigten Mitglieder
anwesend sind.
(3) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom
Stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schriftführer, oder dem Schatzmeister oder bei deren
Verhinderung von einem von der Versammlung zu wählenden Versammlungsleiter geleitet
(4) Die Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefaßt.
(5) Bei Wahlen gilt als gewählt, wer die Mehrzahl der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat.
(6) Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand einzuberufen, wenn es das
Interesse des Vereins erfordert, die Berufung von einem Drittel sämtlicher Vereinsmitglieder unter

Angaben von Gründen vom Vorstand gefordert wird oder wenn die Mehrheit sämtlicher Mitglieder
vom Vorstand dies fordert.
(7) Die Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt schriftlich zwei Wochen vorher unter Angabe der
Tagesordnung.
(8) Jedes Mitglied kann schriftlich, bis spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung, beim
Vorstand eine Änderung der Tagesordnung mit kurzer Begründung beantragen.
(9) Der Mitgliederversammlung sind die Jahresabrechnung und der Jahresbericht zur Beschlußfassung
über die Genehmigung und Entlastung des Vorstandes schriftlich vorzulegen.
(10) Die Mitgliederversammlung entscheidet ferner über:
a. den Haushaltsplan des Vereins
b. Aufgaben des Vereins
c. Satzungsänderungen
d. die Bildung von Arbeitsgruppen zu verschiedenen Arbeitsbereichen
e. Auflösung des Vereins
f. Entlastung des Vorstands
g. Genehmigung des Jahresabschlusses
h. die Ernennung der vom Vorstand vorgeschlagenen Ehrenmitglieder

§ 10
PROTOKOLL
(1) Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen sind zu protokollieren und vom Protokollführer
und einem weiteren Mitglied des Vorstandes zu unterzeichnen.

§ 11
AUFLÖSUNG DES VEREINS
(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von vier
Fünftel der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
(2) Der Beschluß kann nur nach einmonatiger Ankündigung in der Einladung zur
Mitgliederversammlung gefaßt werden.
(3) Mitgliederversammlung zur Auflösung des Vereins ist beschlußfähig, wenn 90 % der
stimmberechtigten Mitglieder anwesend sind.
(4) Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der
Stellvertretende Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
(5) Bei Aufhebung oder Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt nach
Maßgabe der Mitgliederversammlung das Vermögen des Vereins an eine gemeinnützige

Organisation, welche es unmittelbar und ausschließlich für steuerbegünstigte Zwecke zu verwenden
hat.
(6) Beschlüsse über die Verwendung des Vereinsvermögens dürfen erst nach Zustimmung des
Finanzamtes erfolgen.

§12
INKRAFTTRETEN DER SATZUNG
(1) Diese Satzung wurde von der Vorstand und Mitgliedsversammlung am 15. Dezember, 2017 geordnet
gemäß ein Wahl des außerordentlich Mitgliedsversammlung.

Wir versichern die Richtigkeit und Vollständigkeit der Satzung gem. §71 Abs. 1 Satz 4 BGB
Berlin, März 2018

 

Fassung vom 13. Februar, 2018 in Berlin